Katholische Frauen freuen sich auf die Fußball-WM 2011: kfd unterstützt die Fanmeilen der Spielorte

20. Januar 2011: „Wie keine andere Sportart spiegelt der Frauenfußball in Deutschland die veränderten Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft wider. Es versteht sich von selbst, dass wir unseren Frauen bei der WM 2011 nicht nur die Daumen drücken, sondern die Spiele auch tatkräftig unterstützen“, begründet Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), das Engagement des größten Frauenverbandes der Bundesrepublik. So will sich die Organisation, die rund 600.000 Mitglieder zählt, an den Fanmeilen der Spielorte beteiligen. Eine Delegation des Verbandes traf sich bereits im Januar zu einem Hintergrundgespräch mit dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Theo Zwanziger, in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main. 

Dieser begrüßt die Absichten der katholischen Frauen ausdrücklich. „Durch ihre hervorragenden Leistungen haben deutschen Spielerinnen maßgeblich dazu beigetragen, dass die Akzeptanz des Frauenfußballs in Deutschland in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. Und längst sind nicht mehr nur die Männer in den Stadien präsent. Wenn 2011 das Jahr der Frauen werden soll, muss sich das auch auf den Fanmeilen zeigen“, so Zwanziger.

Neben konkreten Ansätzen zur Unterstützung des Rahmenprogramms der WM standen weitere gemeinsame Themen auf der Agenda. So setzt sich die kfd seit langem für die Integration von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ein. Ein Ziel, dem sich Zwanziger besonders verbunden fühlt, war er doch neun Jahre lang DFB-Beauftragter für soziale Integration. Ein weiteres gemeinsames Anliegen ist die Anerkennung und Förderung des Ehrenamtes, ohne das viele Angebote in Sport, Kirche und Gesellschaft nicht möglich wären. Mit einem Fußball, der unter fairen Bedingungen hergestellt wurde, bedankte sich die Delegation für die Einladung des DFB. Mit diesem Gastgeschenk verband kfd-Bundesvorsitzende Opladen die Bitte, auch bei den Themen „fairer Handel“ und „Nachhaltigkeit“ weiterhin so aktiv wie bislang am Ball zu bleiben.


Hintergrund:
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 600.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.

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Quelle: www.kirche.tv