Von Margret Färber

Rennen – das Ziel im Auge – taktisch vorgehen – noch schneller rennen – den Druck spüren – Anforderungen gerecht werden wollen – alles im Blick haben – nur nichts verpassen – rennen – schneller:
Diesen Alltags-Takt kennen nicht nur Fußballspielerinnen, er spiegelt das Erleben vieler Frauen wider.
Wie gut tut es, sich Spiel-Räume in ihrer eigentlichen Bedeutung zu erschließen: Räume, in denen ich spielerisch, mit Leichtigkeit und wie ein Kind ganz bei mir und gleichzeitig selbstvergessen sein kann.
Darf ich Sie in einen ganz besonderen Spiel-Raum einladen? Gönnen Sie sich eine kleine Zeitinsel und treten Sie aus Ihrem gewohnten Gang heraus. Betreten Sie den weiten Raum einer Kirche auf Ihrem Weg und spüren Sie für einen Moment den anderen Rhythmus.
Spielraum – Gotteshaus
Wenn mir der Atem stockt
wenn mir das Dach auf den Kopf zu fallen droht
und wenn die Welt mir zu klein wird,
lädst du mich ein in dein Haus –
die Türen weit offen.
Mein Kopf hebt sich, mein Blick geht nach oben,
ich atme auf:
hier steigen meine Gedanken aus dem Karussell
und probieren eine neue Richtung,
meine Augen entdecken ein Ziel,
das größer ist als alles.
Ich darf sein im Frei-Raum, im Atem-Haus.
Du Gott verschaffst mir Spielraum,
Meinen Schritten schenkst du Weite.
Arbeitsstelle für Frauenseelsorge
der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiser-Friedrich-Str. 9
53113 Bonn
(02 28) 2439-411
www.frauenseelsorge.de
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Quelle: www.kirche.tv
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